Some Things Just Stick In Your Mind

25/04/2009 - 08/05/2009

Malte LochstedtMeike Schmidt

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Introduction by Saskia Draxler, Angel projects

EN:

The production’s starting point is a grafiti board in a public park in Berlin. Throughout years different people with different creative means left inscriptions. They form a dense texture in which one can read the words „LIEBE“, „LOVE“, „AMOUR“. The board was photographed and the image cut into 12 parts. The plan to paint the 12 parts proofed to be incompletable. A process of transformation, of copying, creating, fragmentating begun. Again many layers overlap. The paintings have been overworked many times. The demand of doing justice to the medium is - of course - more important than the demand of doing justice to the original. Day after day, cover for cover the medium gets more complex while the result is getting more simple. The meaning of the medium „painting“ at the same time vanishes and consolidates in this process, just like the readability of the grafiti. While more and more material is added to the canvas, its surface becomes lighter and more transparent. Sculptures are added as another possibility, found objects, to be included in the transformatin process. The different canvases, panels and objects, their backgrounds, surfaces, signs and scriptures are witnesses of the only grant artist experiment: the exploration of the medium. 

NL:

Ausgangspunkt für die Produktion ist ein Grafitiboard in einem Berliner Park. Über Jahre hinweg haben dort Menschen mit verschiedenen gestalterischen Mitteln Eintragungen gemacht, die ein dichtes Gewebe ergeben, in dem die Worte „LIEBE“, LOVE“, „AMOUR“ lesbar sind. Das Board wurde fotografiert und das Foto in 12 gleichgroße Teile geschnitten. Die Idee, die 12 Teile des Boards zu „malen“,  erweist sich als unabschließbar. Es beginnt ein Transformationsprozess des Abmalens, Übermalens, Kreierens und Fragmentierens. Wieder lagern sich viele Schichten übereinander, die Bilder werden hundertfach überarbeitet. Der Anspruch dem Medium gerecht zu werden, überwiegt natürlicherweise den Anspruch, der Vorlage gerecht zu werden. Von Tag zu Tag, von Übermalung zu Übermalung, wird das Medium komplexer, das Ergebnis aber einfacher. Die Bedeutung des Mediums, „Malerei“ verflüchtigt und bestätigt sich im Prozeß, so wie die Lesbarkeit der abgebildeten Grafitis. Während immer mehr auf die Leinwand kommt, wird deren Oberfläche gleichzeitig immer leichter, immer transparenter. Skulpturen kommen als Möglichkeit hinzu, found objects, die in den Prozeß der Transformationen und Überarbeitungen einbezogen werden. Die ausgestellten Tafeln und Objekte, ihre Hintergründe, Oberflächen, Zeichen und Schriften, sind ... 

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